Französische Laufhunde Zwinger "vom Rittergut Freienhagen" FCI geschützt seit 1973

Die Gascogne ist eine historische Provinz im Südwesten Frankreichs. Sie grenzt an den Golf von Biskaya und an Spanien.

Der Bleu de Gascogne ist in vier Variitäten vorhanden.

Der kleinste ist der

Basset Bleu de Gascogne

 

Der Basset Bleu de Gascogne ist ein Mutationsergebnis aus der Gruppe des Grand Bleu de Gascogne.
Ihnen hat er auch seine markante Fellfärbung zu verdanken.
Später hat man die niederläufigen Basset Astesien-Normand und den kleinen Bleu de Gascogne eingekreuzt. Sein elegantes Äußeres verät seine edle Herkunft. Er ist ein hervorragender kleiner Niederlaufhund, der besonders für die Jagd auf Hase und Reh geeignet ist. Er ist sehr gut in der Fährte, im hügligen Gelände. Er ist ein wenig langsam in der Arbeit, das gleicht er aber mit der Sicherheit aus, mit der er das Wild findet. Der Basset Bleu de Gascogne hat eine besonders vollen Spurlau und den lässet er gerne hören. Ein Basset Bleu macht so viel Lärm, wei woanders eine ganze Meute. Sein Geruchssin ist ausgeprägt und er arbeite unermüdlich. Durch seine gehorsamheit und die wache Intelligenz ist er relativ leicht abzurichten. Darüber hinaus ist er ein guter und angehemer Begleiter.

FCI Standard Basset Bleu de Gascogne    Nr. 35/18.02.1997

 

Der nächste ist der

Petit Bleu de Gasogne

 Er íst ein mittelgroßer, kurzhaariger Laufhund, der fast ausschließlich für die Hasenjagd gezüchtet wurde, zu der er, ausgrund seiner Schnelligkeit sehr gut geeignet war. Er ist das Resultat stengster Selektion. Die Jäger Westfrankreichs hatten das Ziel, der Rasse mehr Schnelligkeit und Leichtigkeit zu geben. Auffallend ist sein dumpfes heulen. Sein Gruchssinn ist sehr gut entwickelt. Wie alle Jagdhunde Südfrankreich ist auch er sehr inttelingent. Er wird heute für die Jagd auf Groß- und Kleinwild gebraucht, ist als reine Rasse aber fast ausgestorben.

FCI Standard Petit Bleu de Gascogne   Nr. 31/25.11.1996

Es folgt der

Griffon Bleu de Gascogne

Der Griffon Bleu de Gascogne ist eine Kreuzung des Grand Bleu de Gascogne mit einem langhaarigen Griffon. Er ist der einzge Vertreter des Bleu de Gascogne mit rauhaarigem Fell. Er besitzt fast die gleichen Eigenschaften wie der Grand Bleu de Gascogne, ist allerdings in seinem Erscheinungsbild gröber. Die Fellfärbung hat er allerdings auch von Grand Bleu de Gascogne übernommen. In der Größe nährt er sich eher dem Petit Bleu de Gascogne. Er ist ein ausdauernder Jäger, der mutig ist und auch im Unterholz Wild alleine angreift. Wie alle Bleus gibt er gerne laut.

FCI Standard Griffon Bleu de Gascogne    Nr. 32/15.11.1996

Der letzte und größte Vertreter der Bleus ist der

Grand Bleu de Gascogne

 

Der Grand Bleu de Gascogne ist eine sehr alte Rasse, die direkt von den Hubertushunden abstammt und aus dem dann andere große französische Laufhunde gezogen wurden.  Zeitgenössische Gemälde zeigen Grand Bleu de Gascogne bereits in Meuten Heinrichs IV. Er ist ein großer, kurzhaariger Laufhund, der zur Jagd auf den Wolf geeignet war, jedoch auch Hirsch, Reh und Hase jagt. Hin und wieder wurde er zur Hetzjagd verwendet. Er hat einen sehr guten Geruchssin, ist jedoch nicht so schnell. Der Grand Bleu de Gascogne ist scharf, hat jedoch weniger Energie und Aktivität.

 FCI Standard Grand Bleu de Gascogne    Nr.22/15.11.1996

Bleu Meute auf einer Ausstellung in Frankreich