Die Bretagne ist eine westfranzösische Region, das Land einer alten Nation im Nordwesten Europas. Sie liegt direkt am Atlantik.
Der Fauve de Bretagne zeigt sich heute noch in zwei Variitäten.
Basset Fauve de Bretagne
| Der Basset Fauve de Bretagne ist ein Abkömmling des Grand Fauve de Bretagne, einer alten Familie von Laufhunden, sehr lebhaft, kraftvolll, jedoch weniger gut auf der Fährte. Der Grand Fauve de Bretagne ist heute vollständig ausgestorben. Der Basset hat alle Qualitäten seiner Ahnen, ihre Fehler findet man bei ihn in weniger starker Form. Er wird heute gerne für die Kanichenjagd verwendet. Vor allem in dichten Gebüsch und Gestrüpp ist er ein guter Jäger. Er ist von allen Bassets der lebhafteste und wildeste. Wegen seiner Kühnheit und Heftigkeit ist er teilweise schwer zu führen. Daher kreuzte man ihne zeitweise mit dem Basset Griffon Vendeen, der um einiges ruhiger ist. Heute wird der Basset Fauve de Bretagne rein gezüchtet. Sein jagdlicher Einsatz ist erweitert auch um die Jagd auf Reh und Wildschwein. Als Nachsuchenhund ist er eine Klasse für sich. FCI Standard Basset Fauve de Bretagne Nr. 36/21.05.2003 | |
Auch der Griffon Fauve de Bretagne ist ein Abkömmling des Grand Fauve de Bretagne. Er entstammt der Kreuzung eines Fauve de Btretagne mit einem weißen Laufhunde Ludwigs des XI., es entstanden die "Chien Bauds", Ahnen vieler Langhaariger Laughunde.
Der Griffon Fauve de Bretagne ist ein langhaariger Laufhunde, der für die Jagd auf Wildschwein und Hase auch heute noch gerne verwendet wird. Er hat viel jagdliches Temperament und eine hervorragenden Geruchssin. Er ist ein kühner, fleißiger Jäger und kann isch gut jedem Gellände anpassen.
FCI Standard Basset Fauve de Bretagne Nr. 66/21.05.2003