Französische Laufhunde Zwinger "vom Rittergut Freienhagen" FCI geschützt seit 1973

Aregois

Die Ariége liegt in Südwestfrankreich an der Grenze zu Spanien, involviert die nördlichen Ausläufer der Pyrenäen. Über die Entstehung der Rasse streiten sich bis dato die Geister. Somit ist sie auch leider kaum dokumentiert. Nachdem sie fast ausgestorben war haben sich Anfang des 20. Jahrhunderts französische Kynologen der Rasse angenommen und einen Club gegründet. Selbstverständlich war hier der Adel zunächst wieder federführend. So handelt es sich eigentlich um eine “sehr junge Rasse”, die im eigenen Land immer noch eher als “Bastard” bezeichnet wird, da er bis heute nicht nur dem Berner Laufhund zum verwechseln ähnlich sieht. Die Jagd im Süden Frankreichs fordert die Hunde nicht nur körperlich. Zumindest in den Sommermonaten ist das Land dort trocken, heiß und sowieso sehr felsig. Großwild ist sehr selten anzutreffen und Fährten im allgemeinen haften dort nicht lange. So hat sich der sensible, wendige und feinnasige Ariégeois ( auch landläufig Hasenhund genannt) als Suchenspezialist in schwierigem Gelände einen Namen gemacht der bis heute leider kaum über die Landesgrenzen bekannt geworden ist. Sein lautes, weithin wohl klingendes Geläut erleichtert dem Jäger die Arbeit. Als aus etlichen Kreuzungen entstandener Meutehund hat er in der Regel keine Probleme mit Artgenossen. Ein ausgezeichneter Parforce-Jäger, der auch unter der Flinte seinen Mann steht. Im Haus zeigt er sich aufgeweckt und liebenswürdig. Ein Hund von mittlerer Größe und leicht zu pflegen, bedingt durch sein kurzes, eng anliegendes Haarkleid. Grundsätzlich dreifarbig, dominiert allerdings ein leuchtendes weiß den ganzen Körper, schwarze Platten, hier und da ein Tüpfel sind geringfügig gestattet, vor allem am Kopf mit lohfarbenen Abzeichen. Heute wird der immer noch seltene Hund in der Gruppe 6, Lauf- und Schweißhunde des FCI vorgestellt.