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Rassenbezeichnung

FCI-Standardnummer

 

1

 

Ariégeois

20/ 19.08.1996/D

* 2   Anglo-francais de petite vénerie 325/ 28.04.1997/D
  3 A Basset Artèsien Normand 34/ 20.10.1992/D
  4 A Basset Bleu de Gascogne 35/ 25.11.1996/D
  5 A Basset Fauve de Bretagne 36/ 11.04.1997/D
  6   Billy 25/ 25.04.1997/D
  7   Briquet Griffon Vendéen 19/ 25.10.1999/D
* 8   Chien francais blanc et noir 220/ 15.09.1997/D
* 9   Chien francais tricolore 219/ 15.09.1997/D
  10   Chien d'Artois 28/  14.01.1997/D
* 11   Grand anglo francais blanc et orange 324/ 21.04.1997/D
  12 A Grand Basset Griffon Vendéen 33/ 15.10.1999/D
  13   Grand Gascon Saintongeois 21/ 04.10.1996/D
  14   Grand Griffon Vendéen 282/ 15.10.1999/D
  15 A Grand Bleu de Gascogne 22/ 25.11.1996/D
  16   Griffon Bleu de Gascogne 32/ 25.11.1996/D
  17 A Griffon Fauve de Bretagne 66/ 11.04.1997/D
  18   Griffon Nivernais 17/ 12.05.2004/D
* 19   Levesque -.-
  20 A Petit Basset Griffon Vendéen 67/ 15.10.1999/D
  21   Petit Bleu de Gascogne 31/ 25.11.1996/D
  22   Petit Gascon Saintongeois 21/ 04.10.1996/D
* 23   Poitevin 24/ 06.01.1997/D
  24   Porcelaine 30/ 23.04.1997/D

A= Rassen die in Deutschland gezüchtet werden                   * Vom CCF nicht vertretene Rassen

 

Die Familie der französischen Laufhunde stellt ein schillerndes Spektrum an Vielfältigkeit verschiedener Hunderassen und -schläge dar, sowohl im äußeren Erscheinungsbild der Größe und Farbe, als auch in der Entstehungsgeschichte.
Der Großteil von ihnen ist sehr alten Geblüts, wie zum Beispiel der "Blaue" aus der südlichen Gascogne (Bleu de Gascogne), der Griffon aus der nordwestlichen Vendée (Griffon Vendée) und der "Fahlrote" aus der Bretagne (Fauve de Bretagne .

Viele Rassen existieren in mehreren größenunterschiedlichen Schlägen. Vor den Rassennamen ist der Ausdruck für die Größenbezeichnung gesetzt, zum Bespiel Petit (kleiner) Bleu de Gascogne. Die kleineren und niederläufigen Vierbeiner stammen überwiegend von den größeren Varianten durch sprunghafte Änderungen in den Erbanlagen (Mutationen) ab und sind daraufhin rein gezüchtet worden.

Besonderer Beliebtheit erfreuen sich die vier Niederläufigen (vor Ihren Rassenamen, ist die aus dem französischen stammende Angabe
für die Niederläufigkeit "Basset" -sprich: Basseeh, von bas=niedrig gestellt).

Bedauerlicherweise wird völlig falsch zum Beispiel im englischen Sprachgebrauch auch oft von (Basset) als Rassebezeichnung gesprochen und gibt somit Anlass zu Ungereimtheiten und Verwechslungen der vier französischen Niederlaufhunde mit in Erscheinung und Wesen andersartigen niederläufigen Mischrassen. Die Größenbezeichnungen allein kennzeichnet nicht die Art des Hundes.

Allen französischen Laufhunden eigen ist ein ausgeprägtes Sozialverhalten unter ihresgleichen, dass sie zu liebenswerten und stets frohgelaunten Hunden macht, es sind echte Pazifisten.

In Deutschland häufiger ist zum Beispiel der adlig-elegante Artésien Normand, der rauhaarige und bärtige Griffon Vendéen, der Fauve de Bretagne, drahtig und lebhaftig und der Bleu de Gascogne mit seinem interessanten Farbspiel im Haarkleid.

Jagdlich zeichnen sich französische Laufhunde durch großen Spurwillen und anhaltende Spurtreue aus. Französische Laufhunde benötigen ausreichende Bewegungsmöglichkeit als unabdingbare Haltungsvoraussetzung.

 

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ÜBERSETZUNG  : Frau Michèle Schneider.

URSPRUNG : Frankreich.

DATUM DER PUBLIKATION DES GÜLTIGEN ORIGINAL- STANDARDES  : 24. 01. 1996.

VERWENDUNG : Der Hund wird für die Flintenjagd und für die Parforce-Jagd verwendet. Seine mittlere Grösse und sein leichter Bau machen ihn, gleich ob als Einzelhund oder in der Meute, zu einem wertvollen Gehilfen, der auch schwieriges Gelände leicht bewältigt. Sein bevorzugtes Wild ist der Hase; er wird aber auch auf der Reh- oder Wildschweinfährte eingesetzt.

KLASSIFIKATION FCI: Gruppe 6   Laufhunde, Schweisshunde und verwandte Rassen.

Sektion 1.2  Mittelgrosse Laufhunde. Mit Arbeitsprüfung.

KURZER GESCHICHTLICHER ABRISS : Der Hund stammt aus der Ariège und ist das Produkt der Kreuzung aus einem Briquet jener Gegend und einem Meutelaufhund zur Hetzjagd auf Reh und Hirsch, vielleicht dem Bleu de Gascogne oder dem Gascon Saintongeois. Er bewahrte die typischen Körpermerkmale dieses Hetzhundes, besitzt aber weniger Gepräge, eine geringere Grösse und ist leichter.

ALLGEMEINES ERSCHEINUNGSBILD : Leichter, mittelgrosser Hund; elegant und vornehm.

VERHALTEN / CHARAKTER (WESEN) :

Verhalten : Aufgrund seiner Herkunft ist er sowohl ein fleissiger Hund wie auch ein Auftreiber, der viel Initiative und Unternehmungs- lust zeigt. Er besitzt ein gutes Geläut und arbeitet die Fährte schnell aus.

Wesen : Fröhlich und verträglich; ordnet sich leicht unter.

KOPF :

OBERKOPF :

Schädel : Von vorn betrachtet leicht gewölbt und nicht zu breit; der Hinterhaupthöcker ist wenig betont; von oben betrachtet ist der hintere Teil des Schädels ganz leicht spitzbogig; die Stirn ist ausgefüllt; die Augenbrauenbogen sind wenig betont.

Stop : Wenig betont.

GESICHTSSCHÄDEL :

Nasenschwamm : Schwarz; gut entwickelt; Nasenlöcher gut geöffnet.

Fang : Nasenrücken gerade oder leicht gebogen; Fang von gleicher Länge wie der Schädel.

Lefzen : Straff, eher dünn; die Oberlefze muss den Unterkiefer knapp bedecken; sie darf dem Fang aber kein spitzes Profil geben.

Kiefer / Zähne : Scherengebiss; die Schneidezähne stehen gut rechtwinklig zum Kiefer.

Backen : Trocken.

Augen : Gut geöffnet; braun; kein schlaffes Lid; aufgeweckter Blick.

Behang : Dünn, geschmeidig, eingerollt; er muss bis zum Nasenschwammansatz, aber nicht über die Nasenspitze hinaus reichen können; der Behang ist am Ansatz schmal und ist knapp unterhalb der Augenlinie angesetzt.

HALS : Leicht; eher schlank, lang, leicht gebogen.

KÖRPER :

Rücken : Sehr muskulös und fest.

Lenden : Gut gefügt; leicht gewölbt.

Kruppe : Ziemlich horizontal.

Brust : Lang; mittelmässig breit; sie reicht bis auf Ellenbogenhöhe hinab. Rippen lang; mässig gerundet.

Untere Profillinie und Bauch : Flach und leicht aufgezogen.

RUTE : Gut angesetzt; am Ende dünn; bis zum Sprunggelenkhöcker reichend; fröhlich als Säbelrute getragen.

GLIEDMASSEN

VORDERHAND :

Allgemeines : Fest gefügte, kräftige Vorderhand.

Schultern : Mässig geneigt; muskulös, aber nicht schwer.

Ellenbogen : Am Körper anliegend.

HINTERHAND :

Allgemeines : Gut proportionnierte Hinterhand.

Oberschenkel : Recht lang und ohne Übermass muskulös.

Sprunggelenk : Gut in der Körperachse ausgerichtet; gut tief angesetzt, ohne Afterkrallen.

PFOTEN : Länglich oval; "Hasenpfoten"; Zehen trocken und eng aneinanderliegend; Ballen und Krallen schwarz.

GANGWERK : Geschmeidig und leichtfüssig.

HAUT : Dünn; geschmeidig; nicht eng am Körper anliegend, aber auch keine Wamme, Falten oder Runzeln bildend; Schleimhäute (haarlose Zonen) schwarz.

HAARKLEID

HAAR : Kurz, dünn und dicht.

FARBE : Weiss mit klaren, gut abgegrenzten schwarzen Flecken; manchmal schwarz getüpfelt; ziemlich blasse lohfarbene Abzeichen auf den Wangen und als "Vieräugelflecken" über den Augen.

GRÖSSE UND GEWICHT :

Widerristhöhe : Rüden              52 cm bis 58 cm,

                        Hündinnen        50 cm bis 56 cm.

FEHLER : Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten muss als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung in genauem Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte.

Kopf :

·       Schädel flach oder zu ausgeprägt spitzbogig.

·       Fangspitze zu quadratisch.

·       Vorandensein von Falten oder einer Wamme.

·       Rundes Auge; sichtbare Bindehaut.

·       Behang zu flach, dick, schlecht angesetzt; zu lang oder zu kurz.

Körper :

·       Körper übertrieben voluminös.

·       Weicher Rücken.

·       Abgeschlagene Kruppe.

Rute :

·       Seitwärts getragene Rute.

Gliedmassen :

·       Ungenügend entwickelter Knochenbau.

·       Aus der Rückansicht eng stehende Sprunggelenke (kuhhessig).

Verhalten :

·       Furchtsamer Hund

AUSSCHLIESSENDE FEHLER :

·       Ängstlicher oder aggressiver Hund.

·       Mangel an Typ.

·       Schwere anatomische Missbildungen.

·       Augenfällige, den Gebrauch beeinträchtigende Mängel.

·       Vor- oder Rückbiss.

·       Helles Auge.

·       Jedes von der Standardbeschreibung abweichendes Haarkleid.

Hunde, die deutlich physische Abnormalitäten oder Verhaltensstörungen aufweisen, müssen disqualifiziert werden.

N.B. : Rüden müssen zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Hodensack befinden.

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Anglo-francais de petite vénerie	zurück

ÜBERSETZUNG  : Frau Michèle Schneider.

URSPRUNG : Frankreich.

DATUM DER PUBLIKATION DES GÜLTIGEN ORIGINAL- STANDARDES  : 26. 01. 1983.

VERWENDUNG : Laufhund für die Niederwildjagd.

KLASSIFIKATION FCI: Gruppe 6   Laufhunde, Schweisshunde und verwandte Rassen.

Sektion 1.2 Mittelgrosse Laufhunde. Mit Arbeitsprüfung.

ALLGEMEINES ERSCHEINUNGSBILD : Ausgeglichener, kräftig, aber ohne Schwere gebauter Hund; seine Konturen gleichen denen der etablierten französischen Meutehunde.

KOPF : Länglich; nicht zu breit; Hinterhaupthöcker wenig betont.

OBERKOPF :

Schädel : Leicht konvex, jedoch nicht gewölbt.

Stop : Wenig ausgeprägt.

GESICHTSSCHÄDEL :

Nasenschwamm : Gut pigmentiert; gut geöffnete Nasenlöcher.

Fang : Mittellang; er erscheint leicht spitz; Nasenrücken gerade oder leicht gebogen.

Lefzen : Die Oberlefze bedeckt die untere.

Augen : Gross; braun; von sanftem, aber lebhaftem Ausdruck.

Behang : Unter der Augenlinie schmal angesetzt; weich; leicht eingedreht; mittelmässig breit und mindestens bis auf zwei Fingerbreit an den Nasenschwammansatz reichend.

HALS : Schlank; ohne Wamme.

KÖRPER :

Rücken : Fest und gerade.

Lenden : Recht kurz und muskulös.

Kruppe : Leicht schräg und recht lang.

Brust : Tief, mindestens bis zum Ellenbogen reichend; gut entwickelt. Rippen lang, mittelmässig gewölbt.

Untere Profillinie und Bauch : Ziemlich voll; ein wenig aufgezogen, aber nicht windhundartig.

RUTE : Mittellang, recht dünn; gut in der Verlängerung der Lendenlinie angesetzt; reich behaart, nie gegen das Rutenende hin rundum einige längere und gröbere, ährenartig abstehende Haare aufweisend.

GLIEDMASSEN

VORDERHAND : Ausreichend kräftig, breit und in der Seitenansicht gerade.

Schultern : Schulterblatt lang, flach und schräg; gut an der Brust anliegend.

HINTERHAND :

Oberschenkel : Muskulös, gut herabreichend.

Sprunggelenk : Leicht gewinkelt, tief angesetzt.

PFOTEN : Trocken, Zehen eng aneinanderliegend.

HAUT : Dünn, ohne Falten; Gewebe straff.

HAARKLEID

HAAR : Kurz, dicht und glatt.

FARBE :

·       Dreifarbig : weiss und schwarz mit lebhaft lohfarbenen Abzeichen, schwarzer Nasenschwamm.

·       Weiss und schwarz mit blassen lohfarbenen Abzeichen, schwarzer Nasenschwamm.

·       Zweifarbig : weiss und orange, tabakfarbener Nasenschwamm.

GRÖSSE :

Widerristhöhe : 48 - 56 cm.

Mit einer Toleranz von 2 cm nach unten und oben bei hervorragenden Hunden.

FEHLER : Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten muss als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung in genauem Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte.

·       Insgesamt gesehen, alle bei Laufhunden auftretende Fehler.

·       Zu kurzer oder zu breiter Kopf.

·       Rundlicher Schädel.

·       Fleckige Depigmentation des Nasenschwammes.

·       Viereckiger Fang.

·       Vor-und Rückbiss.

·       Zu stark betonte Lefzen.

·       Vorstehende Augen, helle Augen.

·       Hochangesetzter, breiter, kurzer oder zu flacher Behang.

·       Zu kurzer Hals; Wamme.

·       Zylindrischer Körper.

·       Überladene Schultern.

·       Rute dick, kurz, gegen das Rutenende hin rundum einige längere und gröbere, ährenartig abstehende Haare aufweisend.

·       Haut lose.

N.B. : Rüden müssen zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Hodensack befinden.

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Basset Artèsien Normand 	zurück

ÜBERSETZUNG  : Frau K.Biala-Gauss, Frau R.Binder-Gresly und

                                Dr. J.-M.Paschoud.

URSPRUNG : Frankreich.

DATUM DER PUBLIKATION DES GÜLTIGEN ORIGINAL- STANDARDES  : 12.12.1991.

VERWENDUNG : Hund für die Jagd mit der Flinte auf Niederwild. Er jagt spurlaut sowohl in der Gruppe als auch allein. Seine kurzen Läufe erlauben ihm, in das dichteste Dickicht einzudringen und da, wo ein grosser Hund nicht mehr durchkommt, das sich dort  versteckende Wild herauszutreiben. Er bevorzugt die Jagd auf Kaninchen, aber er eignet sich auch für Hasen und Rehwild. Er sucht und sticht mit grosser Sicherheit, nicht sehr schnell, aber laut und systematisch. 

KLASSIFIKATION FCI: Gruppe 6      Laufhunde, Schweisshunde und verwandte Rassen.

Sektion 1.3   Kleine Laufhunde. Mit Arbeitsprüfung.

KURZER GESCHICHTLICHER ABRISS : Die gezielte Zucht des kurzhaarigen französischen Basset begann in den Siebzigerjahren des letzten Jahrhunderts. Aus Bassets von offensichtlich gemeinsamem Ursprung hat Le Couteulx de Canteleu einen Gebrauchstyp mit geraden Vorderläufen herausgezüchtet, den Typ d’Artois, während Louis Lane einen auffälligeren Typ mit ausgedrehten Vorderläufen erzüchtete, den Typ Normand. Erst 1924 wurde der Name Basset artésien-normand für die Rasse und den Club anerkannt. Léon Verrier, der 1927 mit 77 Jahren das Präsidium des Clubs übernahm, war bestrebt, den Rassenmerkmalen des Typ Normand einen deutlicheren Charakter zu verleihen; im Buch der Standards der Laufhunde aus dem Jahre 1930, in welchem beide Rassen, der Basset d’Artois und der Basset artésien-normand, aufgeführt sind, findet man folgende Anmerkung zum Artésien-normand : „Der Vorstand der Société de Vénerie beschliesst und gibt bekannt, dass der Basset artésien-normand nur als eine Übergangsstufe zu einem reinen Typ Normand ohne restliche Merkmale des Typ d’Artois zu betrachten ist“.

ALLGEMEINES ERSCHEINUNGSBILD : Im Verhältnis zu seiner Grösse lang, gut gestellt und kompakt; sein Kopf zeigt den Adel des grossen Normand-Laufhundes.

WICHTIGE PROPORTIONEN :

Widerristhöhe :             Länge des Körpers       =  ca.   5 :  8    

Brusttiefe :                   Widerristhöhe               =  ca.   2 :  3

Fangbreite :                  Länge des Kopfes        =  ca.   1 :  2

Fanglänge :                   Länge des Schädels      =  ca. 10 : 10

VERHALTEN / CHARAKTER (WESEN) : Mit seiner sehr feinen Nase zuverlässig auf der Spur und vorzüglich spurlaut jagend gestattet er seinem Meister, die jagdliche Verfolgung auszukosten ohne sich allzu sehr beeilen zu müssen. Charakter munter und sehr anhänglich.

KOPF :

OBERKOPF :

Schädel : Gut gewölbt, von mittlerer Breite; Hinterhauptbeinhöcker sichtbar; Gesamteindruck des Kopfes trocken.

Stop : Stirnabsatz nicht übertrieben betont.

GESICHTSSCHÄDEL :

Nasenschwamm : Schwarz und breit, etwas über die Lippen vorstehend. Nasenlöcher gut geöffnet.

Fang : Etwa gleich lang wie der Schädel, leicht gewölbt.

Lefzen : Die Oberlippe überdeckt die Unterlippe deutlich, ist jedoch weder allzu sehr hängend, noch zu straff.

Kiefer / Zähne : Scherengebiss, d.h. die Reihe der oberen Schneidezähne überdeckt in engem Kontakt die Reihe der unteren Schneidezähne; die Zähne stehen senkrecht im Kiefer.

Backen : Die Haut bildet hier eine oder zwei Falten.

Augen : Oval, gross, von dunkler Farbe (mit der Fellfarbe übereinstimmend); Ausdruck ruhig und ernst; die Bindehaut des Unterlids kann manchmal sichtbar sein, jedoch nicht übermässig.

Behang : So tief als möglich angesetzt, niemals oberhalb der Augenlinie; schmal am Ansatz, gut in Spiralform gedreht, geschmeidig, dünn, sehr lang, mindestens so lang wie der Fang, vorzugsweise in einer Spitze endend.

HALS : Ziemlich lang, mit etwas Wamme, aber nicht übertrieben.

KÖRPER :

Rücken : Breit und gefestigt.

Lenden : Leicht aufgezogen.

Kruppe : Hüften etwas schräg liegend, sodass die Kruppe leicht abfallend erscheint.

Brust : Oval, lang; Brustbein gut vorspringend und weit nach hinten verlängert; gut ausgebildeter Brustkorb; volle Flanken; Brustlinie deutlich unterhalb der Ellenbogen. Rippen lang, Rippenkorb weit nach hinten reichend.

RUTE : Eher lang, kräftig an der Wurzel, gleichmässig dünner werdend; im Stand soll die Spitze gerade den Boden berühren; Rutenhaltung säbelförmig, jedoch niemals über den Rücken fallend und befedert. Diesbezüglich ist es absolut verboten, das Aussehen der Rute für Ausstellungen künstlich zu verändern.

GLIEDMASSEN

VORDERHAND :

Allgemeines : Die Vorderläufe sind kurz und stämmig; sie sind halb oder etwas weniger als halb ausgedreht; die Ausdrehung muss jedoch genügend sichtbar sein. Einige Hautfalten an der Vorderfusswurzel sind, solange nicht übertrieben, als Qualitätsmerkmal zu werten. Korrekt halb ausgedrehte Vorderläufe.

Schultern : Schräg und bemuskelt.

Ellenbogen : Fest am Körper anliegend.

HINTERHAND :

Allgemeines : Von hinten gesehen läuft eine Senkrechte, vom Sitzbeinhöcker ausgehend, mitten durch den Unterschenkel, das Sprunggelenk, den Hintermittelfuss und die Pfote.

Oberschenkel : Rund und stark bemuskelt. Gute Hinterhand, Oberschenkel rundlich und stark bemuskelt.

Unterschenkel : Kräftig, ziemlich tief angesetzt, mässig gewinkelt, so dass im Stand die Pfoten noch leicht unter den Körper gestellt sind. Eine kleine, von loser Haut gebildete Hauttasche am Fersenbeinhöcker ist nicht als Fehler zu werten.

Hintermittelfuss : Kurz und kräftig.

PFOTEN : Oval, etwas länglich; Zehen ziemlich geschlossen und so gerade gestellt, dass sie alle fest am Boden aufstützen.

GANGWERK : Regelmässig, freie und ruhige Bewegung.

HAUT : Geschmeidig und dünn.

HAARKLEID

HAAR : Kurz, dicht anliegend, nicht zu fein.

FARBE : Falbfarben mit schwarzem Mantel und Weiss (dreifarbig) oder falbfarben mit Weiss (zweifarbig). Beim dreifarbigen Hund soll der Kopf überwiegend lohfarben sein; an jeder Schläfe soll sich ein runder Fleck mit dunkleren Haaren befinden. Der Mantel oder die Flecken und Platten, die bei der Scheckung vorhanden sind, bestehen aus schwarzem Haar oder aus schwarz-hell geschichtetem Haar (entsprechend den früheren Bezeichnungen „Hasenfarbe“ oder „Dachsfarbe“).

GRÖSSE UND GEWICHT :

Widerristhöhe : Rüden und Hündinnen : 30 – 36 cm.

                        Toleranz :                     +/- 1 cm für aussergewöhnlich gute Hunde.

Gewicht :                                             15  - 20 kg.

FEHLER : Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten muss als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung in genauem Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte.

Kopf :

Hals:

Körper :

Rute :

Vorderhand :

Hinterhand :

Haarkleid :

Verhalten / Charakter :

AUSSCHLIESSENDE FEHLER :

N.B. : Rüden müssen zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Hodensack befinden.

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Basset Bleu de Gascogne	zurück

ÜBERSETZUNG  : Frau Michèle Schneider.

URSPRUNG : Frankreich.

DATUM DER PUBLIKATION DES GÜLTIGEN ORIGINAL- STANDARDES  : 24. 01. 1996.

VERWENDUNG : Hund für die Flintenjagd; manchmal auch für die Hetzjagd eingesetzt; er arbeitet alleine ebenso gut wie in der Meute; sein bevorzugtes Wild sind Kaninchen und Hase.

KLASSIFIKATION FCI: Gruppe 6       Laufhunde, Schweisshunde und verwandte Rassen.

Sektion 1.3     Kleine Laufhunde. Mit Arbeitsprüfung.

KURZER GESCHICHTLICHER ABRISS : Die Rasse wurde zu Beginn des 19. Jahrhunderts von einigen Jägern aus dem Westen wiederbelebt; von da an erlebte die Rasse eine konstante Entwicklung sowohl im Hinblick auf die nötige Verbesserung im Körperbau wie auch in der Bewahrung der Qualitäten der sog. Hunde „des Südens“.

ALLGEMEINES ERSCHEINUNGSBILD : Ein sehr typischer Basset, der die grosse Rasse gut vertritt, deren Abkömmling er ist; recht korpulent, jedoch nicht zu schwer.

WICHTIGE PROPORTIONEN :

VERHALTEN / CHARAKTER (WESEN) : Sehr feine Nase; aktiv, flink und energisch; gründlich in seiner Art zu jagen; heulende Stimme; ordnet sich perfekt in die Meute ein. Anschmiegsamer und fröhlicher Hund mit dem Bedürfnis, sich auszutoben.

KOPF :

OBERKOPF :

Schädel : Von vorn betrachtet leicht gewölbt und nicht zu breit; der Hinterhaupthöcker ist betont; von oben betrachtet ist der hintere Teil des Schädels spitzbogig; die Stirn ist ausgefüllt.

Stop : Wenig betont.

GESICHTSSCHÄDEL :

Nasenschwamm : Schwarz; breit; Nasenlöcher gut geöffnet.

Fang : Von gleicher Länge wie der Schädel; kräftig; Nasenrücken leicht gewölbt.

Lefzen : Ziemliche Hängelefzen, den Unterkiefer gut bedeckend; sie verleihen dem Vorderteil des Fangs ein quadratisches Profil; der Lefzenschluss ist gut ausgeprägt, aber nicht lose.

Kiefer / Zähne : Scherenschluss; die Schneidezähne stehen gut rechtwinklig zum Kiefer.

Backen : Trocken; die Haut kann dort eine oder zwei Falten bilden.

Augen : Oval; scheinbar tiefliegend; braun; sanfter, ein wenig trauriger Ausdruck.

Behang :  Ein wesentliches Merkmal des Bleu: er ist dünn, gefaltet, endet spitz und muss über die Nasenspitze reichen können; der Behang ist am Ansatz schmal; dieser liegt deutlich unterhalb der Augenlinie.

HALS : Recht lang, ein wenig gebogen; ohne übermässig entwickelte Wamme.

KÖRPER :

Rücken : Langgestreckt; sehr fest.

Lenden : Kurz; gut gefügt; manchmal gewölbt.

Kruppe : Leicht schräg.

Brust : Breit; in der Länge gut entwickelt; sie reicht über den Ellenbogen hinab; das Brustbein ist vorn ziemlich hervortretend und gut nach hinten verlängert. Rippen ziemlich gerundet.

Untere Profillinie und Bauch : Ziemlich straff.

RUTE : Kräftiger Ansatz; als Säbelrute getragen; manchmal gegen das Rutenende hin rundum einige etwas längere und gröbere, ährenartig abstehende Haare aufweisend; in Ruhestellung muss ihr Ende den Boden knapp erreichen.

GLIEDMASSEN

VORDERHAND : Kräftig; eine leichte Drehung kann bis hin zur Halbdrehung toleriert werden.

Schultern : Muskulös; nicht schwer; schräg.

Ellenbogen : Gut am Körper anliegend.

HINTERHAND :

Allgemeines : Von hinten betrachtet verläuft eine vom Sitzbeinhöcker aus zu fällende Vertikale durch die Mitte von Oberschenkel, Sprunggelenk, Hintermittelfuss und Pfote.

Oberschenkel : Lang und muskulös.

Sprunggelenk : Breit; leicht gewinkelt, recht tief angesetzt.

Hintermittelfuss : Kurz und kräftig.

PFOTEN : Von der Form eines leicht gestreckten Ovals; Zehen trocken und eng aneinanderliegend; Ballen und Krallen schwarz.

GANGWERK : Gleichmässig und ziemlich leichtfüssig.

HAUT : Nicht zu dünn; weich; schwarz oder stark mit schwarzen Flecken marmoriert, niemals völlig weiss; Schleimhäute (haarlose Zonen) schwarz.

HAARKLEID

HAAR : Kurz; mitteldick; dicht.

FARBE : Vollständig (schwarz-weiss) getüpfelt, was einen schieferblauen Schimmer verleiht; mit oder ohne mehr oder minder ausgedehnten schwarzen Platten. Jede Kopfseite trägt im allgemeinen zwei schwarze Flecken, die den Behang bedecken, die Augen einfassen und auf den Backen enden. Auf dem Schädeldach fliessen sie nicht zusammen, sondern lassen einen weissen Zwischenraum, in dessen Mitte sich häufig ein kleiner, ovaler, schwarzer Fleck befindet; dies ist typisch für die Rasse. Zwei mehr oder weniger intensiv lohfarbene Abzeichen finden sich über den Augenbrauen als Vieräugelfleck. Spuren von Lohfarbe finden sich ebenso auf den Backen, den Lefzen, auf der Innenseite des Behangs, auf den Gliedmassen und unter der Rute.

GRÖSSE :

Widerristhöhe : Rüde und Hündin          34 –38 cm.

FEHLER : Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten muss als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung in genauem Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte.

Kopf :

Hals :

Körper :

Rute :

Vorderhand :

Hinterhand :

Haar :

Farbe :

Wesen :

AUSSCHLIESSENDE FEHLER :

N.B. : Rüden müssen zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Hodensack befinden.

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Basset Fauve de Bretagne	zurück

ÜBERSETZUNG : Elke Peper

URSPRUNG : Frankreich.

DATUM DER PUBLIKATION DES GÜLTIGEN ORIGINALSTANDARDS : 25.03.2003.

VERWENDUNG : Laufhund für die Jagd auf Kaninchen, Hase, Fuchs, Rehwild und Schwarzwild.

KLASSIFIKATION F.C.I. : Gruppe 6     Laufhunde, Schweißhunde und verwandte Rassen.

Section 1.3  Kleine Laufhunde. Mit Arbeitsprüfung.

KURZER GESCHICHTLICHER ABRISS : Dieser kleine Basset hat die gleichen Vorzüge wie die Rasse, von der er abstammt: dem Griffon Fauve de Bretagne. Schon im 19. Jahrhundert in ihrem Ursprungsgebiet sehr beliebt, machte sich die Rasse während der letzten 30 Jahre des 20. Jahrhunderts auch auf nationaler Ebene einen Namen .

Ihre außergewöhnliche Jagdbegabung brachte es mit sich, daß Hunde dieser Rasse etliche Male in Frankreich zu Meisterehren bei der Kaninchenjagd kamen und so sehr populär geworden sind.

ALLGEMEINES ERSCHEINUNGSBILD : Der Basset Fauve de Bretagne ist ein kleiner, kompakter Hund, er ist lebhaft und für seine Größe schnell. Sein Vorteil ist seine enorme Energie gepaart mit außerordentlicher Zähigkeit.

VERHALTEN / CHARAKTER (WESEN) : Die Bassets Fauves de Bretagne sind leidenschaftliche Jäger, dabei aber ebenso ausgezeichnete Begleiter des Menschen, sie sind zutraulich, liebevoll und ausgeglichen. Sie passen sich problemlos jedem, auch dem schwierigsten, Gelände an, und werden mit jedem Beutetier fertig. Auf der Jagd erweisen sie sich als mutig, raffiniert und hartnäckig, dies macht ihren großen Erfolg aus.

KOPF

OBERKOPF :

Schädel : Ziemlich lang mit betontem Hinterhauptbein. Von vorn gesehen hat die Schädeldecke die Form eines abgeflachten Bogens und nimmt an Breite von hinten nach vorn zu den nicht besonders vorstehenden Augenbrauenbögen hin ab.

Stop : Etwas stärker ausgeprägt als beim Griffon Fauve de Bretagne.

GESICHTSSCHÄDEL :

Nasenschwamm : Schwarz oder dunkelbraun. Nasenlöcher gut geöffnet.

Fang : Sich eher etwas verjüngend als vollkommen rechteckig.

Lefzen : Sie bedecken den Unterkiefer gut, sind jedoch nicht übertrieben ausgeprägt. Der Schnauzbart ist nur spärlich entwickelt.

Kiefer / Zähne : Kiefer und Zähne sind kräftig und haben perfekten, gleichmäßigen Scherenschluß. Die oberen Schneidezähne greifen ohne Zwischenraum über die unteren. Die Schneidezähne stehen senkrecht im Kiefer. Das Fehlen der ersten Prämolare (P1) wird nicht geahndet.

Augen : Weder hervorquellend noch zu tief in den Augenhöhlen gebettet, dunkelbraun. Die Bindehäute sind nicht sichtbar. Lebhafter Ausdruck.

Behänge : Gut auf Augenhöhe angesetzt; nach vorn gelegt reichen sie gerade bis zur Nasenspitze; sie laufen spitz zu, sind einwärts gedreht und von Haar bedeckt, das feiner und kürzer ist als das übrige Körperhaar.

HALS : Eher kurz, gut bemuskelt.

KÖRPER :

Rücken : Kurz für einen Basset und breit. Keinesfalls eingesenkt.

Lende : Breit und gut bemuskelt.

Brust : Tief und breit.

Rippen :  Ziemlich gerundet.

Bauch : Die Unterlinie steigt nur wenig nach hinten an.

RUTE : Etwas sichelförmig getragen, mittellang, dick am Ansatz, oft borstig, mit gut zugespitztem Ende. In der Bewegung wird die Rute oberhalb der Rückenlinie getragen und bewegt sich dabei rhythmisch von einer Seite zur anderen.

GLIEDMASSEN

VORDERHAND :

Allgemeines : Läufe von guter Knochenstärke.

Schulter : Schräg gelagert, gut am Brustkorb anliegend.

Ellenbogen : Auf einer Linie mit den Körperseiten.

Unterarm : Senkrecht oder leicht nach innen gebogen (letzteres sollte nicht gefördert werden).

Vordermittelfuß : Von der Seite gesehen etwas schräg. Von vorn gesehen auf einer Achse mit dem Körper oder leicht schräg nach außen stehend (letzteres sollte nicht gefördert werden).

HINTERHAND :

Allgemeines : Gut bemuskelt. Die Läufe stehen gleichmäßig senkrecht. Von hinten gesehen sind sie parallel, weder bodeneng noch breit.

Schenkel : Lang und gut bemuskelt.

Sprunggelenk : Tief angesetzt, mäßig gewinkelt.

Hintermittelfuß : Senkrecht.

PFOTEN : Kompakt mit fest zusammengefügten Zehen, gewölbt mit kräftigen Nägeln. Die Ballen sind hart.

GANGWERK / BEWEGUNG : Lebhaft.

HAUT : Ziemlich dick, geschmeidig. Ohne Wamme.

HAARKLEID

HAAR : Sehr rauh, hart, ziemlich kurz, nie wollig oder gelockt. Kein zu starker Haarbewuchs im Gesicht.

FARBE : Falbfarben, von goldener Weizenfarbe bis hin zu ziegelrot. Einige wenige verstreute schwarze Haar auf dem Rücken und auf den Behängen werden toleriert. Gelegentlich findet sich ein kleiner weißer Stern an der Brust, dies sollte nicht gefördert werden.

GRÖSSE :

RÜDEN UND HÜNDINNEN : mindestens 32 cm, höchstens 38 cm mit einer Toleranz von 2 cm mehr bei außergewöhnlichen Rassevertretern.

FEHLER : Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten muß als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung in genauem Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte.

SCHWERE FEHLER :

Verhalten :  

·       Ängstlich.

Kopf :

·       Breiter, flacher Schädel. Augenbrauenbögen zu stark vorstehend.

·       Kurzer oder spitzer Fang. Schwere, herabhängende Oberlefze.

Augen :

·       Hell.

Behänge :

·       Flach, groß.

Körper :

·       Schwächliche Erscheinung. Oberlinie nicht gerade genug. Zu stark aufgezogener Bauch.

Rute :

·       Von der geraden L